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Mit Dialog zum Erfolg ! 1. Januar 2009

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Willkommen beim Blog für Dialog-Marketing von Thomas Gloth und WordPress. Dieser Blog enthält ein bisher unveröffentlichtes Buchmanuskript zum Thema Politmarketing. Im Internet ist es zu einem lebenden BUCH geworden, es wird immer weitergeschrieben, jeden tag eine neue Auflage. Es widmet sich im Wahljahr 2009 der Werbung um den Wähler, aber es setzt auf Dialog und Glaubwürdigkeit. Politiker sind wie Marken zu sehen und bedürfen einer klaren Positionierung. Sie müssen dafür  stehen was sie sind, sie brauchen Ecken und Kanten. Diese Ecken drücken ihre Einmaligkeit aus, dafür werden sie gewählt.  Aber auch Parteien sind Marken, sagen wir die Dachmarken. Es erklärte aber auch die Prinzipien des Marketings, beschäftigt sich mit Neuromarketing, als wie unser gehirn auf Signale und Botschaften reagiert und gibt parktische Tips. Aber lesen Sie doch selbst……..auch bei

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Viel Spaß

Ihr Thomas Gloth

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Bundespräsidentenwahl 30. Juni 2010

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Welch ein Schauspiel und Spektakel wurde dem Volk bei dieser Wahl vorgeführt. Taktieren und strategische Überlegungen waren und sind weiterhin im Vordergrund. Schaut man auf Umfragen im Internet, dann sind die Wünsche der Wähler und Bevölkerung eindeutig. Parteien haben dennoch ihre Macht eingesetzt, um Christian Wulf durchzusetzen.
Dennoch in einer Demokratie ist gewählt gewählt, und wir als Volk akzeptieren natürlich diese Wahl. Ja, alle sollten hinter ihr stehen. Ein Signal von diesem Wahlvorgang ist, dass die Menschen teil hatten an Politik. Das könnte der Verdienst von Altpräsident Horst Köhler gewesen sein.

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Umfragetief der FDP 30. Juni 2010

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Politik hat etwas mit Vertrauen der Menschen in ihre gewählten Vertreter zu tun. Wie schon in dem Kapitel Politmarken und Branding dargelegt ist ein einheitlicher konsistenter Auftritt notwendig, um die gewünschten Assoziationen im Gehirn der Menschen zu erzeugen. Dies ist das größte Problem der FDP. Nach der Bundestagswahl 2009 waren zur Regierungsbildung erneute Kompromisse notwendig, die dann mit dem Wählerwillen begründet wurden. Den Wählerwillen gibt es aber nicht. Der Wähler verbindet mit seinem “Produkt” Volksvertreter die Person, die ihn am besten im Parlament vertritt. Er er will keine Komprpmisse aus Parteiräson, kein Taktieren, kein Weichspülen, kein Themensetting und kein Aufgeben von klaren Zielen. Leider ist Politik austauschbar geworden, entrückt vom Volk und unverständlich verkauft. Die Menschen wollen einen Dialog in einfacher Sprache, sie ist im Übrigen viel eingängiger, und sie wollen einen geraden Weg, den sie mitgehen können. Ebenso ist die Wahrnehmung als “die Wähler” falsch. Marken demgegenüber werden im Web 2.0 immer individualisierter. Das bedeutet für die Politik, dass die Partei die klare Positionierung vorgeben muss, und der einzelne Abgeordnete individuell mit seinem Kunden, dem einzelnen Bürger, kommunizieren muss. Nicht die Spitzen der Partei sind die Stars, sondern jeder einelne Volksvertreter. Damit erübrigt sich auch die Frage nach geeignetem Personal. Der Teamgedanke sollte mehr in den Vordergrund gestellt werden.

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Zielgruppe Nichtwähler 29. September 2009

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Die Wahl ist gelaufen. Ich meine, die Partei mit dem besten Dialog-Konzept hat für die positivste Überraschung gesorgt, nämlich die FDP. Guido Westerwelle ist authentisch geblieben, das bezeugt die klare Linie zur CDU vor der Wahl, die Partei war klar positioniert und konnte deshalb mit der Zweitstimme punkten.

Untersucht wurde von den Demoskopen sehr viel, Wählerwanderung war das Stichwort. Aber wie will ich Wählerwanderungen beurteilen, wenn die abgebende Partei gar kein klares Profil hatte ? Interessant wäre in diesem Zusammenhang die Untersuchung der Zielgruppe der Nichtwähler. Wie setzt sich diese Gruppe demografisch zu sammen, welche sozialen Aspekte spielten eine Rolle und welche psychologischen mechanismen haben zur Entscheidung geführt. Dies wäre eine wahre Analyse der Politikverdrossenheit mit einem ersten Lösungsansatz. warten wir es ab.

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Bundestagswahl 27. September 2009

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Noe it´s showtime, oder anders gesagt, die Entscheidung naht. Einzig die FDP hat den direkten Weg zum Wähler gesucht und auf Dialog-Marketing-Maßnahmen gesetzt. Heute sollen noch sms verschickt werden, um die zweitstimmen zu aktivieren. Ob es denn hilft werden wir am Abend wissen. Union uns SPD haben nach meiner Auffassung eger auf alte Mittel zurückgegriffen und Plakat, Anzeigen und TV favorisiert. bei der Jugend dürfte dies nicht so gut angekommen sein. Internet und mobil wäre da schon die bessere Variante gewesen. Man muss sich auch einmal etwas trauen und neue Wege probieren. Oder war die Zielgruppe die stakte 50+ Fraktion? Dennoch. Politik und deren Zustimmung hängt von den Bedürfnissen der Wähler ab, und dies sind nun mal alle Bürger. So muss ich den schierigen Spagat zwischen Klassik und Moderne wagen und auch initiieren. Ich bin gespannt auf den Ausgang.

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Yes, we can 21. September 2009

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Der Wahlkampf geht in die letzte Runde zur Entscheidung am 27.9.09 für den neuen Bundestag. fade und von alten Kommunikationsmitteln geprägt dümpelt er dahin. Talk-Shows, die keiner mehr sehen will, Plakate, die keinen interessieren und aussagelos sind, und ein TV-Duell, das keines war, das waren bisher die Mittel. Der Blick über den Atlanik zum erfolgreichen Obama Wahlkampf ließ einige Strategen eine Kopie erstellen. Nur hatten sie vergessen, dass in Deutschland nicht der Kanzler/ die Kanzlerin direkt gewählt werden, sondern der Bundestag mit Erststimme für den Wahlkreisabgeordneten und mit Zweitstimme für eine Partei. Darin alleine liegt die Schwierigkeit. Erwartet man vom Kandidaten ein Profil, ein Image und Authentizität, so wird er durch die Partei und ihr Programm schon wieder gestreamlined. Wie soll ich im Zeitalter von Social Media, also Facebook, Twitter und viele ander mehr Follower generieren, wenn ich für keine klare Position stehe. Ich muss mich als Kandidat deutlich abgrenzen, meine eigene Position kommunizieren und mein Image bilden. Bei jedem Markenartikel würde mann sagen, er braucht eine USP (Unique Selling Proposition), etwas Einzigartiges. Aber selbst die Parteien haben nichts Einzigartiges mehr. Vielleicht erklärt dies auch den Erfolg der Linken, sie szehen einfach nur für Anderartigkeit, das schein die USP zu sein.

ich glaube nicht, dass Datenschutz hier eine Rolle spielt. Ich glaube vielmehr, das deutsche parteien sich viel zu viel von den verschiedenen Umfragen leiten lassen, und ihre Aussagen danach prägen, anstatt eine klare Linie zu kommunizieren. Selbstverständlich kann eine Partei Daten nach ihrem Klinetel selektieren, um so dichter an “ihren” Wähler zu kommen. Das badarf aber klarer Selektionskriterien, die jedoch will man wohl nicht anlegen, weil die Partei für alle offen sein soll. Diese Ununterscheidbarkeit der Parteien führt jedoch zu Unentschlossenheit beim Wähler.

Den Parteien fehlt der Mut, neue kreative Wege der Ansprache zu gehen und ein integriertes Konzept über alle Kanäle zu kommunizieren. Dies weiter gedacht, bedarf es auch einer intensiven Schulung der Kandidaten, um die Wirkung auf die Köpfe und Gehirne der Menschen, die sie wählen sollen, zu verstehen. Der Wähler ist nämlich ziemlich schlau und erfasst unterbewusst die Unsicherheiten der Kandidaten. Und wer will sich schon von unsicheren Politikern regieren lassen ?

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Europawahl war gestern – Bundestagswahl ist morgen 8. Juli 2009

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Die Europawahl ist vorbei und das politische Leben ist wieder im Alltag angekommen. Im Bewusstsein des Bürgers, der Einwohner der EU war die wahl ja nie richtig angekommen. Keine Kandidaten, kein Programm und was noch wichtiger war, kein Profil. Überprüft man die klassiscjhen Element der Markenführung, wie Vorstellungsbild von Dienstleistung und Produkt, Emotionalität der Botschaft,Zusatznutzen der Leistung, Positioniereung gegenüber den Konkurrenten, Verwenden von Symbolen und integrierte Kommunikation, dann muss man sagen: Nichts ist richtig umgesetzt worden, geschweige denn Dialog mit dem Wähler geführt.
Wenden wir uns zur Bundestagswahl zu, so scheint es nicht viel anders zu werden. Wer hat seinen Wahlkreiskandidaten in derletzten zeit gesehen oder gehört ? Wer hat von ihm in der örtlichen Tagespresse etwas zu den aktuellen Themen, die die Menschen bewegen, gelesen? politik hat die Bindung zum Kunden/Wähler verloren. Es geht um Rettung von Opel,Quelle, Arcandor oder anderen Großunternehmen. natürlich geht es auch da um das Schicksal von Menschen und ihren Arbeitsplätzen. Aber interessiert denn das Schicksam der übrigen bevölkerung keinen Politiker ? Werden sie nicht auch von ihnen gewählt? Ich glaube ja, der Politiker wird von allen seinen Bürgern im Wahlkreis gewählt oder eben auch nicht. Will ich Kundenbindung und Loyalität herstellen, dann muss ich auch mit meinem Mandanten/dem Wähler kommunizieren und zwar auf seine Art und Weise. dazu muss ich mir sein Kommunikationsverhalten vor Augen führen und meine Maßnahmen darauf abstimmen.
Was ist nun die Botschaft der Parteien zur Bundestagswahl? In 81 Tagen ist Wahl. Wann soll dies alles noch erfolgen? Ich bin gespannt auf die Antworten und werde sie verfolgen.

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Strafe für Nichtwähler ? 10. Juni 2009

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den Vorschlag eines SPD Abgeordneten, den Nichtwähler mit 50 EUR zu bestrafen muss man eigentlich nicht weiter kommentieren, er kommentiert sich von selbst. So wird dann versucht das Versagen zu vertuschen. Die Menschen suchen nach Lösungen für ihre alltäglichen Probleme und eine Unterstützung dabei. Politiker sehen sich nicht mehr als Vertreter des Volkes , sondern mehr und mehr als Vormund des Bürgers, der alles für den unmündigen Wähler zu entscheiden hat. So jedenfalls lässt sich Loyalität nicht aufbauen, eine Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Nutzung einer Dienstleistung oder eines Produktes oder einer Marke. Die Politik sollte sich mehr an den Gesetzen der modernen Kommunikation orientieren, als an alten Ritualen festzuhalten. verantwortung heißt auch Fehler einzugestehen.

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Europawahl – Quittung für schlechten Dialog 8. Juni 2009

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Dei Europawahl ist vorbei, die Wahlbeteiligung hält sich in Grenzen und die großen Parteien verzeichnen Verluste. Woran kann das liegen? Ein Erklärungsversuch ist die nicht aufgebaute Loyalität zum Wähler. Wollte ich so eine Produkt, eine Marke verkaufen, so hätte ich wahrscheinlich nichts verkauft. Der Konsument verbindet mit dem Produkt ein Image, eine bestimmte Qualität und natürlich einen Nutzen für sich selbst. Eben diesen Nutzen hat der Wähler wohl nicht erkannt. das ist jedoch ein Grundproblem der Parteien und Kandidaten, diesen Nutzen herzustellen und zu kommunizieren. Welche Aussage hatten denn die Plakatierungen der SPD? Sie hatten für den betrachter keine, ausser einem trivialen Angriff auf den politischen Gegner. Und die CDU – sie hat auf Popularität und Macht von Angela Merkel gesetzt. Im EU-Parlament sitzt als Spitzenkandidat aber herr Pöttering, den kenn jedoch kaum einer. Wie soll sich da Vertrauen und Akzeptanz für die Arbeit aufbauen? Ein Dialog mit dem Volk/Wähler sieht anders aus. Der Erfolg von Silvana Koch-Mehrin (FDP) erklärt sich für mich zumindest mit ihrer Bekanntheit und dem Image Mutter und Kind. Für diesen Wert steht sie auf jeden fall, da verzeiht man ihr auch die fehlzeiten im parlament; denn jeder weiss, was es heisst Mutter zu sein. fassen wir das gesagt noch einmal zusammen, dann sind drei Dinge aus meiner Sicht besonders wichtig:
1. ein Kopf, eine Person, die für etwas steht
2. dieser Mensch muss authentisch sein
3. Dialog mit den Menschen ist unerlässlich.
Die Kommunikation all dieser Dinge hat über alle Kanäle zu erfolgen, nicht nur über TV, Plakat und ein wenig Print. das ist altes Denken. Es müssen auf jeden fall die neuen Medien – Web und Mobil – integriert werden. gerade sie sind dialogfähig und stossen eine Interaktion mit dem Wähler an. Fühlt er sich betroffen und verstnaden, so geht er auch zur Wahl.

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Storytelling – kein Agendasetting 10. April 2009

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Agendasetting ist ein alllgegenwärtiger Begriff in den Köpfen von Politikern. Was denkt der Wähler ? Komme ich mit meinen Argumenten beim Wähler an ? Wie kann ich als Politiker diese Themen bedienen ? Der Weg scheint zu sein, das Thema zu setzen und dem Wähler beizubringen. Ist dieser Weg auf einen Dialog ausgerichtet ? Nein, er ist auf Konsum getrimmt. In unserer vernetzten Welt sind Medien aber auf sozialen Dialog ausgerichtet. Das heißt, im Web 2.0 sind auf Kommunikation ausgerichtete Internetinhalte erfolgreich. Für mich gibt es nur eine Lösung, jeder Politiker muss seine Story erzählen und mit Emotionen an seine Wähler bringen. Dies kann er aber nur wenn er authentisch ist und bleibt.
Ein gutes Beisspiel für emotionale und mitreissende Präsentationen und was sie ausmacht zeigt folgender Film über Garr Reynolds:

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Marken und Religion 6. April 2009

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